Wohnüberbauung Schlossmatte Ost Holligen, Bern

Die drei Wohnbauten liegen in einer Schutzzone, welche das Schloss Holligen und den Schlosspark mit seinem wertvollen Baumbestand umgibt. Die Gebäudegeometrie respektiert die Kleinräumigkeit des Nahumfeldes mit den geschützten Baumgruppen.

Die Fassaden weisen eine horizontale Gliederung mit Brüstungsbändern aus Sichtbeton und Fensterbändern aus Klinker auf. Die Betonbrüstungen finden an den Gebäudeecken in Form abwechselnd über Eck auskragender Balkone ihre Fortsetzung. Das Raumprogramm umfasst insgesamt 52 Familien-Mietwohnungen im mittleren Preissegment, 2 Ateliers, sowie eine Quartiereinstellhalle mit 43 Autoabstellplätzen.

Die Thematik der Fassaden findet im Gebäudeinnern durch die Materialisierung in Ortbeton mit Schreinerarbeiten in Eiche ihre Fortsetzung. Die Erschliessung der Wohnungen erfolgt über grosszügige Treppenhäuser mit viel Tageslicht.

Die Fassaden sind in einer massiven selbsttragenden Aussenstruktur in Beton mit einer innen aufgetragenen Wärmedämmung mit Innenverkleidung ausgführt. Wegen des kiesigen, sandigen und lockeren Terrains waren teilweise spezielle Fundationen mit Pfählen notwendig.

Informationen

Nr

HSO

Projekttitel

Wohnüberbauung Schlossmatte Ost Holligen

Auftraggeber

Privat, Frutiger AG GU

Verfahren

Studienauftrag 2012

Ausführung

2013–2017

Bilder

Damian Poffet

Bilder